Partnerschaft zwischen Hamburg-Lurup und  Ludilu, einem Dorf in den tansanischen Livingstone Bergen   

Seit 1982  besuchen sich regelmäßig Einzelpersonen bzw. Gruppen gegenseitig.  1987 beschlossen die Kirchenvorstände der ev.-luth. Kirchengemeinde Ludilu und die ev.-luth  Auferstehungs-kirchengemeinde Hamburg-Lurup  eine partnerschaftliche Beziehung zu pflegen.  Menschen in beiden Gemeinden hatten in dieser Zeit Gelegenheit, das Leben und die Kultur der Anderen kennenzulernen. Anfang 2000 wurde der Verein Süd-Nord-Partnerschaften gegründet, der im Auftrag der Hamburger Kirchengemeinde die Partnerschaft pflegt. 


Hauptanliegen des Vereins ist die Dorfentwicklung in Ludilu. Daneben werden auch andere Projekte in der Region gefördert.

  • Erwachsenen- und insbesondere Jugendaustauschprogramme für die gesamte Region in Hamburg und Lupila;
  • Projekte des Kirchenkreises wie z.B. die Tankstelle in Lupila;
  • Errichtung von Häusern bzw. neuen Dächern für Waisen in den umliegenden Dörfern
  • jährlich 4.000 € für den Stipendienfonds der Sekundarschule Lupila;
  • Förderung von Projekten der Sekundarschule Lupila: Solaranlagen, Herde für die zentrale Küche, Hostel für die Internatschüler, Lernzentrum;
  • Zuschüsse für Solaranlagen der Sekundarschule Ipeppo.

Projekte in Ludilu sind offen für Menschen aus der gesamten Ukinga.

Im Waisenschutzhaus leben auch Kinder aus anderen Dörfern, z.B. aus Nkwenzulu und Mdandu

Das Ausbildungszentrum Niulige ist offen für alle Jugendlichen aus der Region.

 Auch Jugendliche aus anderen Dörfern erhalten Stipendien für Berufsausbildungen

Das von UNIDO geplante Wasserkraftwerk wird Strom für mehrere Dörfer.

Hilfe für den Lebensunterhalt von Waisen und anderen Hilfsbedürftigen

60 Personen haben eine  Patenschaft für ein Waisenkind übernommen. Aus diesem Fonds werden auch andere  Hilfsbedürftige unterstützt, insgesamt knapp 150. Diakoniehelferinnen besuchen diese   Personen regelmäßig und kennen daher den indivi-duellen Bedarf.   Der Fonds ist zu gering, um alle mit  Bett, Matratze und  Decke auszustatten. Es werden weitere Paten gesucht. Die Gruppe „Tanzen für Tanzania“ und der Eine-Welt-Laden unterstützen ebenfalls die diakonische Arbeit. Die Kinder werden bis zur Vollendung der Primarschule und ggf. während der vierjährigen Realschulausbildung oder der handwerklichen Ausbildung unterstützt. Damit endet dann die Patenschaftsverpflichtung.

Ausbildungen außerhalb Ludilus werden individuell auf Antrag gefördert, wenn der dortige Kirchen-vorstand den Antrag unterstützt als förderlich für die Dorfentwicklung.   Diese Ausbildungsförderungen werden nicht durch den Waisenfonds gedeckt. Dafür sind dann Sonderspenden erforderlich. Aus dem Waisenfonds werden Waren für den täglichen  Bedarf (Reis, Salz, Seife, Schulmaterialien, Decken Betten, Matratzen) gekauft und auch Krankenhausbehand-lungen, jedoch sind die vorhandenen Mittel dafür oftmals nicht ausreichend.

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DE 63520604100006429971
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Patenschaftsverspflichtung
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Rechenschaftsbericht Süd-Nord-Partnerschaften 2013
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